Was tun bei Nahrungsunverträglichkeiten?

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Redakteur

(Werbung) – Immer mehr Menschen leiden an Nahrungsunverträglichkeiten. Oft wird das mit der zunehmend industriellen Fertigung der Nahrung begründet. Auch der zunehmende Stress in unserer Gesellschaft wird von Experten als Argument herangezogen. Doch welche Unverträglichkeiten betreffen besonders viele Menschen und was lässt sich dagegen unternehmen?

Laktoseintoleranz

Bei der Laktoseintoleranz fehlt dem Körper das Enzym Laktase, das für die Aufspaltung von Milchzucker benötigt wird. Bei Betroffenen kommt es zu Symptomen wie Bauchschmerzen, Übelkeit und wässrigen Durchfällen, wenn sie entsprechende Nahrungsmittel einnehmen. Neben Milchprodukten kann Laktose auch in Brot, Wurst und Fertiggerichten enthalten sein.

Mittlerweile hat fast jeder Supermarkt ein Regal mit laktosefreien Produkten. In den meisten Fällen sind diese leider aber etwas teurer als „normale“ Produkte. Im Urlaub ist es nicht immer möglich, alles zu kontrollieren. Hier können Lactase-Tabletten aus der Apotheke weiterhelfen.

Foto: von mohamed Hassan auf Pixabay

 

Fructoseintoleranz

Während die Lactoseintoleranz bereits sehr bekannt ist, fragen sich viele Menschen: Was ist eine Fructoseintoleranz? Darunter versteht man eine Unverträglichkeit gegenüber dem Fruchtzucker Fruktose, der in fast allen Früchten, Gemüsesorten und Getreideprodukten enthalten ist. In großen Mengen kommt er vor allem in Süßwaren und süßen Getränken vor.

Um dagegen vorzugehen, hilft zunächst einmal eine Reduktion des Konsums. Im Internet finden sich zahlreiche Rezepte für Menschen, die von dieser Intoleranz betroffen sind.

Kommt es zu den typischen Symptomen wie Bauchschmerzen oder Blähungen, hilft eine Wärmeflasche auf dem Bauch und ein Tee mit Fenchel oder Anis. Gemeinsam mit dem Arzt sollte in weiterer Folge die Einnahme von Glucose-Isomerase besprochen werden.

Glutenintoleranz

Unter der Glutenintoleranz wird eine Unverträglichkeit gegenüber der Klebereiweiße unterschiedlicher Getreidesorten verstanden. Zu den glutenhaltigen Lebensmittel gehören vor allem Brot, Backwaren und Kekse, aber auch Teigwaren und Desserts wie Torten oder Kuchen.

Wer an der Weizenallergie leidet und etwas davon isst, muss mit zahlreichen Symptomen von Durchfall und Erbrechen über Müdigkeit und Kopfschmerzen bis zu Gelenkschmerzen und Hautausschlag rechnen.

Forscher der TU Wien haben ein Mittel gegen die Intoleranz entdeckt. Allerdings ist dieses noch nicht am freien Markt erhältlich. Um dagegen vorzugehen, hilft deshalb aktuell leider nur der strikte Verzicht auf entsprechende Nahrungsmittel.

Ähnlich wie bei der Laktoseintoleranz finden Betroffene auch hier in den meisten Supermärkten ihr persönliches Regal mit entsprechenden Produkten, die keine Klebereiweiße enthalten.

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