
(CIS-intern) – Der Kreis Schleswig-Flensburg hat für seine Regieeinheit Wasserrettung drei neue Hochwasserboote angeschafft und damit dessen Einsatzmöglichkeiten im Hochwasser- und Katastrophenschutz maßgeblich erweitert. Eines der Boote wird in den nächsten Tagen an die Freiwillige Feuerwehr Stapel, ein weiteres an die DLRG Holmarksee in Freienwill ausgeliefert. Wo das dritte Boot stationiert wird, ist noch offen. Hier laufen derzeit noch die Planungen.
Die vielseitigen Alu-Boote ergänzen die Amphibienfahrzeug-Staffel, die ebenfalls durch die Regieeinheit Wasserrettung im Katastrophenschutz gestellt wird, indem sie speziell für Einsätze bei Hochwasserlagen, Überschwemmungen und in schwer zugänglichen Bereichen ausgelegt sind. Dank ihrer robusten Bauweise und der flachen Bauform können sie auch in überfluteten Straßen, Wohngebieten und flachen Gewässern sicher eingesetzt werden. Da sie auf Rädern gelagert sind, benötigen sie keinen Tiefgang und können dank austauschbaren Spurkranzrädern sogar auf Schienen fahren. Das Zubehör-Paket reicht von Rollstuhlrampe über Seiltrommel und Taucherleiter bis zu Wärmeschutzanzügen und einen 6-PS-Motor. Die Einsatzkräfte können Menschen schneller erreichen, Evakuierungen durchführen sowie Material und Ausrüstung auch unter schwierigen Bedingungen transportieren. Mit den neuen Booten wird die Einsatzfähigkeit der Wasserrettung im Kreisgebiet nochmals deutlich gestärkt.
„Die zunehmenden Extremwetterlagen zeigen, wie wichtig eine moderne und leistungsfähige Ausstattung im Katastrophenschutz ist. Mit den neuen Hochwasserbooten sind unsere Einsatzkräfte noch besser auf zukünftige Einsätze vorbereitet“, erklärt Dr. Wolfgang Buschmann, Landrat des Kreises Schleswig-Flensburg.
Die neuen Uniboot-Hochwasserboote werden künftig sowohl bei Übungen als auch bei realen Einsatzlagen im gesamten Kreisgebiet eingesetzt.
Foto: Presse Kreis Schleswig-Flensburg



