Vandalismus im Schleswiger Stadtgebiet: Zerstörte Rettungsmittel gefährden Menschenleben

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Redakteur
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SCHLESWIG. Im Stadtgebiet Schleswig ist es erneut zu zahlreichen Vandalismusschäden gekommen. Besonders betroffen sind die Rettungsmittel entlang der Schlei und am Busdorfer Teich.

An insgesamt acht Standorten, unter anderem auch an den Königswiesen, an der Promenade und am Hafen, wurden Rettungseinrichtungen beschädigt oder zerstört. Dabei wurden beispielsweise Rettungsstangen mittig durchgebrochen, Rettungsringe ins Wasser geworfen und Halterungen abgerissen.

Zerstörte Rettungsmittel können im Ernstfall Leben kosten

Die Rettungsringe und Rettungsstangen entlang der Gewässer dienen dazu, Menschen in einer Notsituation schnell helfen zu können. Sind diese Einrichtungen beschädigt oder nicht mehr vorhanden, kann wertvolle Zeit verloren gehen. Im schlimmsten Fall kann das lebensbedrohliche Folgen haben.

Weitere mutwillige Beschädigungen im öffentlichen Raum

Es wurden Mülleimer zerstört, in die Schlei geworfen oder in Brand gesetzt. Zudem wurden diverse Fahrradständer ins Wasser geworfen, das „Fenster in die Vergangenheit“ auf den Königswiesen zerstört und Laternen beschädigt.

Vandalismus verursacht erhebliche Kosten

Die Reparatur oder der Ersatz beschädigter Rettungsmittel oder Ausstattungen im öffentlichen Raum muss von der Stadt Schleswig organisiert und finanziert werden. Vandalismus an öffentlichem Eigentum schadet nicht nur dem Angebot für die Allgemeinheit, sondern verursacht auch Kosten, die letztlich von der Gemeinschaft getragen werden müssen. Alle Beschädigungen wurden von der Polizei aufgenommen und es wurde Anzeige erstattet.

Illegale Müllablagerungen verursachen zusätzlich steigende Kosten

 

Auch die Ablage von Müll im Stadtgebiet insbesondere an den Wertstoffsammelstellen nimmt zu. So werden vermehrt Sperrmüllablagerungen und Säcke oder Taschen mit Kleidung im Umfeld von Altglas- und Altkleidercontainern festgestellt. Die Stadt Schleswig appelliert an die Bürger*innen, Kleiderspenden nicht neben die Altkleidercontainer zu stellen, wenn diese bereits überfüllt sind, sondern an einer anderen Sammelstelle ordnungsgemäß abzugeben oder wieder mit nach Hause zu nehmen. Außerdem ist die Abholung von Sperrmüll einmal jährlich bis zu einer Menge von 9 m³ je Haushalt oder Gewerbebetrieb kostenfrei und auch die Entsorgung von Elektroalt- und Kältegeräten auf dem Recyclinghof ist kostenfrei.

Die Stadt Schleswig bittet die Bevölkerung, aufmerksam zu sein und verdächtige Beobachtungen der Polizei zu melden. Zugleich appelliert die Stadt an alle, öffentliche Einrichtungen sorgsam zu behandeln, denn diese tragen zur Sicherheit und Lebensqualität in Schleswig bei.

 

Fotos: Stadt Schleswig