Kreis Schleswig-Flensburg ist digitale Modellkommune

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Redakteur

(CIS-intern) – Der Kreis Schleswig-Flensburg ist digitale Modellkommune. Zwei Mitarbeiter des Kreises konnten heute, am 8. September, den positiven Bescheid, mit dem eine Fördersumme von 100.000 Euro verbunden ist, aus den Händen von Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack im Rahmen der digitalen Woche in Kiel entgegennehmen.

Foto: von Renato Nardella auf Pixabay

Das Sachgebiet Regionalentwicklung des Kreises hat sich erfolgreich mit den Ämtern und Gemeinden aus dem Kreisgebiet um diesen Fördertopf beworben. Ziel ist es, eine gemeinsame Kreis-Strategie zu entwickeln, um sich besser und nachhaltig digital für den Bürger aufzustellen, jetzt und auch in Zukunft. Das umfasst unter anderem die Bereiche Daseinsvorsorge, Mobilität, demografischer Wandel und ebenso einen verbesserten Onlinezugang für Behördenleistungen aller teilnehmenden kreisangehörigen Ämter und Gemeinden und des Kreises selbst.

„Unsere Vision ist es, dem Bürger, soweit möglich, den Gang zur Verwaltung zu ersparen und uns in vielen Bereichen digital aufzustellen. Wir als Kreis sind dabei bereits schon jetzt auf einem guten Weg: Seit mehreren Jahren arbeiten wir intensiv an der Digitalisierung unserer Prozesse, um diese auch für den Bürger anschließend nutzbar zu machen. Neu ist dabei der gemeinsame Weg mit den Ämtern und Gemeinden. Smarte Dörfer, Städte und Regionen können darüber hinaus dazu beitragen, dass Leben der Menschen zu verbessern und Ressourcen zu schonen. Unser Ziel ist daher, innovative Lösungen in Bereichen wie Mobilität, Bürgerbeteiligung oder Medizinische Versorgung zu finden: Es gibt vielfältige Möglichkeiten für die Digitalisierung hinsichtlich bürgernaher Angebote in den Kommunen und in der Kreis-Region. Wir wollen diese gemeinsam angehen. Die Förderung des Landes macht dies jetzt möglich. Die Förderquote des Landes lag im Übrigen bei 90 Prozent, den erforderlichen Eigenanteil erbringt der Kreis gerne für das gemeinsame Projekt. . Über den jetzt gewählten gemeinsamen Weg können wir alle, Kreis, Ämter und Gemeinden, sehr stolz sein. Eine starke und vor allem smarte Region ist für uns alle wichtig.“, betont Landrat Dr. Wolfgang Buschmann.

Mathias Jahnke, Regionalentwickler des Kreises, ist sehr zufrieden, dass auch weitere Akteure gewonnen werden konnten: „Mit SH-Netz und Nucleon e.V. stehen starke Kooperationspartner an unserer Seite, um im laufenden Prozess zu beraten und nach der Strategiephase erste Pilotprojekte umsetzen zu können.“

Möglich sind dabei auch Projekte zur Stärkung der lokalen Identität oder zur Bürgerbeteiligung durch Formate wie einer Dorf-Funk-App, Mängelmeldern oder digitale Infokästen. Weitere Projekte zum Ausbau der Telemedizin, von Mobilitätsangeboten und der Tourismusvermittlung sind dabei ebenso vorstellbar.

Das Onlinezugangsgesetz, kurz OZG, verpflichtet darüber hinaus alle Behörden, ihre Verwaltungsleistungen bis Ende 2022 online bereitzustellen. „Gemeinsam mit den Ämtern und Gemeinden wollen wir diese Herausforderung, abgestimmt und effizient, beschreiten.“, erläutert Sven Kraffzick, OZG-Beauftragter des Kreises, einen Baustein der Digitalisierungsstrategie.

Die Fördersumme aus Kiel bringt den Kreis und die beteiligten Kommunen und Ämter dem Ziel, eine smarte Region zu werden, einen großen Schritt voran. „Jetzt geht es an die Umsetzung. Wir arbeiten intensiv, natürlich auch mit der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreisgebiet, daran, unsere Region ein Stück smarter zu machen und erste Erfolge schnell sicht- und nutzbar zu machen im Sinne aller hier lebenden Menschen.“, sagt Landrat Dr. Wolfgang Buschmann.

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