Der Riesenbärenklau (Herkulesstaude) stellt durch seine starke Ausbreitungsfähigkeit und die gesundheitlichen Risiken bei Hautkontakt eine besondere Herausforderung im öffentlichen Raum dar. Um Vorkommen im Stadtgebiet schneller zu erfassen und gezielt bearbeiten zu können, wurde im digitalen Mängelmeldesystem „Meldoo“ bereits im letzten Jahr eine eigene Kategorie für diese Pflanze eingerichtet.
Gefährliche Pflanze im Blick behalten
Der Riesenbärenklau kann mehrere Meter hochwachsen und enthält Pflanzensäfte, die in Verbindung mit Sonnenlicht zu teils schweren Hautreaktionen führen können. Bereits der Kontakt mit Blättern oder Stängeln ist ausreichend, um Reizungen und Verbrennungen auszulösen. Daher gilt grundsätzlich: Abstand halten, Berührung vermeiden und insbesondere Kinder sowie Haustiere davor schützen.
Koordinierte Entfernung im Stadtgebiet
Sichtungen auf öffentlichen Flächen werden durch die zuständigen Umweltdienste der Stadtwerke Schleswig bearbeitet und entfernt. Bei Vorkommen auf privaten Grundstücken, die in den öffentlichen Raum hineinwirken oder diesen beeinträchtigen, wird die Ordnungsbehörde tätig und nimmt Kontakt zu den Eigentümer*innen auf. Diese werden über den Befall informiert und zur Entfernung der Pflanze aufgefordert. Ergänzende fachliche Hinweise zur Bekämpfung können bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises eingeholt werden.
Schnelle Meldung über das digitale System
Damit Standorte frühzeitig erkannt werden können, bittet die Stadt um Unterstützung aus der Bevölkerung. Sichtungen lassen sich unkompliziert erfassen: Ein Foto der Pflanze wird aufgenommen, der Standort im System markiert und die entsprechende Kategorie ausgewählt. Die Meldung erfolgt über die Website der Stadt Schleswig oder über die App des Mängelmelders „Meldoo“.
Die Stadt Schleswig dankt allen Bürger*innen für ihre Mithilfe bei der Bekämpfung dieser schädlichen Pflanze.




