
(CIS-intern) – Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst (KOD) waren erneut gemeinsam im Stadtweg und in den angrenzenden Bereichen der Innenstadt unterwegs. Ziel der gemeinsamen Präsenz ist es, für die geltenden Regelungen in der Fußgängerzone zu sensibilisieren und gleichzeitig mit Bürger*innen ins Gespräch zu kommen.
Regeln für die Fußgängerzone
Immer wieder erreichen die Stadt Beschwerden über Kraftfahrzeuge, Fahrräder und E-Scooter, die in der Fußgängerzone unterwegs sind oder dort abgestellt werden. An den Zugängen zur Ladenstraße weisen entsprechende Schilder auf die geltenden Regelungen hin.
Von 10:00 bis 18:00 Uhr ist das Befahren des Stadtweges für Lieferverkehr, E-Scooter und Fahrräder generell nicht zulässig. Nur mit einer entsprechenden Ausnahmegenehmigung darf die Fußgängerzone befahren werden. E-Scooter und Fahrräder müssen in diesem Zeitraum geschoben werden.
Persönliche Ansprache im Mittelpunkt
Bei den gemeinsamen Einsätzen ergänzen sich die Aufgaben von Polizei und KOD: Während die Polizei den fließenden Verkehr überwacht, kümmert sich der KOD um den ruhenden Verkehr. Beide führen daneben auch regelmäßig eigene Kontrollen in der Innenstadt durch.
Dabei geht es nicht ausschließlich darum, Verstöße festzustellen und diese zu ahnden. Die persönliche Ansprache vor Ort bietet die Möglichkeit, auf die geltenden Regelungen hinzuweisen, Fragen zu beantworten und gemeinsam nach einer guten Lösung für die jeweilige Situation zu suchen. Bei der vergangenen gemeinsamen Kontrolle konnten auf diese Weise zahlreiche Gespräche konstruktiv geführt werden. Wo konkrete Verstöße festgestellt wurden und die Fahrzeughalter*innen nicht vor Ort waren, wurden Verwarnungen ausgestellt. Bei einigen Fahrzeugen war die an der Parkuhr zulässige Parkzeit bereits abgelaufen. Darüber hinaus wurde eine Sperrmüllablagerung festgestellt.
„Die Innenstadt ist ein Ort, an dem viele unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen. Umso wichtiger ist es, miteinander im Gespräch zu bleiben und Rücksicht aufeinander zu nehmen. Die gemeinsame Präsenz von Polizei und KOD trägt dazu bei, die Regeln sichtbar zu machen und gleichzeitig direkt vor Ort ansprechbar zu sein“, sagt Fachdienstleiter Ordnung und Bürgerangelegenheiten, Julian Martens.
Gemeinsame Kontrollen werden fortgesetzt
Die Stadt Schleswig und die Polizei setzen auch künftig auf gemeinsame Einsätze in der Innenstadt. Die Präsenz vor Ort soll dazu beitragen, die geltenden Regeln bekannt zu machen und ein gutes Miteinander in der Fußgängerzone zu unterstützen.
Foto: Stadt Schleswig



