
(CIS-intern) – Der Schaden an der Antriebsanlage ist behoben, die „Missunde III“ nimmt am Dienstag, 15. Juni, den Fährbetrieb zwischen Brodersby und Kosel wieder auf.
Der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH) hatte als Betreiber der Fährverbindung zwischen Angeln und Kappeln die „Missunde III“ am 24. Mai außer Dienst gestellt. Eine Woche zuvor war bei der Solarfähre der Zahnriemen gerissen, am Morgen des Pfingstsonntags wies auch der Ersatzriemen Schäden auf. Der LKN.SH entschied sich aus Sicherheitsgründen für eine Unterbrechung der Fährverbindung und eine Untersuchung der Antriebsanlage. Dabei stellte sich heraus, dass diese überarbeitet und neu ausgerichtet werden muss.
„Wir bedanken uns bei allen, die es möglich gemacht haben, diesen Schaden innerhalb so kurzer Zeit zu beheben“, sagt Wolf Paarmann, Pressesprecher des LKN.SH. „Wir sind zuversichtlich, dass die Missunde III nun in ruhigeres Fahrwasser kommen wird.“
Die Kosten für die Reparatur und das Ausrichten des Antriebsstrangs belaufen sich auf rund 60.000 Euro.
Der LKN.SH hat die rund dreiwöchige Unterbrechung genutzt, um aus den Provisorien an beiden Anleger dauerhafte Lösungen zu entwickeln. Bei den Testfahrten hatte sich herausgestellt, dass die beiden Keile zusätzliche Gewichte benötigen, um der „Missunde III“ ein stabiles Widerlager beim Anlegen bieten zu können.
Um den Betrieb am 29. April starten zu können, hatte der LKN.SH zunächst auf beide Keile jeweils zehn Tonnen schwere Gewichte gestellt. „Das hätten wir sonst im laufenden Betrieb machen müssen“, sagt Wolf Paarmann. „Das ist nun nicht mehr nötig.“
Foto: Barthel/LKN.SH



