„Missunde III“ stellt Betrieb vorläufig ein

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Redakteur
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Der Betrieb der Schleifähre „Missunde III“ musste aufgrund von Sicherheitsbedenken erneut eingestellt werden. „Leider haben die Maßnahmen, die wir zuletzt ergriffen haben, nicht den gewünschten Erfolg gezeigt“, sagt Birgit Matelski, Direktorin des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH), der die Fährlinie zwischen Schwansen und Angeln betreibt. „Deshalb habe ich entschieden, den Betrieb vorläufig einzustellen. Die Sicherheit hat oberste Priorität.“ Es werde mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet und das Ziel sei, den Fährbetrieb so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Wann die „Missunde III“ wieder einsatzbereit sein werde, ließe sich zum aktuellen Zeitpunkt aber nicht sagen, so Matelski weiter.
Vor zwei Wochen hatte der Pächter den Betrieb eingestellt, weil ihm seine Fährleute wiederholt gemeldet hatten, dass die Fähre beim Anlegen nicht immer
eine sichere Verbindung zum Landkeil herstellen könne und der Fanghaken sich wieder löse.
Der LKN.SH veränderte daraufhin die Höhe der Fender und die Intervalle, in denen die Landkeile gefahren werden.
Nach einer Gesprächsrunde mit dem Fährpersonal und erfolgreichen Testfahrten wurde
gemeinsam entschieden, den Betrieb am 25. Juli wieder aufzunehmen. „Wir waren alle guter Hoffnung, dass wir eine Lösung gefunden hatten“, sagte Matelski. „Das ist leider nicht der Fall gewesen. Wir haben uns das für alle Beteiligten anderes gewünscht.“