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Bildung in Schleswig Holstein – der aktuelle Stand

Autor: CIS am 04.12.2014

Bildung

Wie sehen aktuelle Bildungsstudien das nördlichsten Bundesland im Vergleich zu anderen Regionen aus? Welche Besonderheiten birgt das hiesige Schulsystem? Und wie sehen die Weiterbildungsmöglichkeiten in Schleswig Holstein aus? Hier die Antworten:

Im Rahmen des diesjährigen Bildungsmonitors erreichte Schleswig Holstein im Vergleich der einzelnen Bildungssysteme aller Bundesländer den zwölften Platz. Die Vergleichsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln wurde bereits zum elften Mal im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durchgeführt. Im Rahmen dieser Studie wurde anhand von 12 Handlungsfeldern und 93 Indikatoren erörtert, wie gut oder schlecht die länderspezifischen Bildungssysteme funktionieren. Was also unser Schleswig Holstein betrifft, so gibt es lediglich vier Länder, die in der Gesamtwertung schlechter abschnitten.

Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de

Dabei gibt es jedoch aus Positives zu vermelden: Im Teilbereich „Zeiteffizienz“ belegten wir den ersten Platz und auch bei der Bekämpfung von Bildungsarmut sind wir im vorderen Drittel vertreten. Nachholbedarf gibt es zum Beispiel in Bezug auf die Hochschulbildung und die Internationalisierung, obwohl Einzelbeispiele wie die Landeshauptstadt Kiel hier sicherlich Ausnahmen bilden. Die Städte in Schleswig Holstein bieten indes ein recht ordentliches Angebot im Bereich der Weiter- und Erwachsenenbildung. Ein Trend ist allerdings auch das Fernstudium, das von Menschen auf dem gesamten Bundesgebiet wahrgenommen wird. Bei der SGD kann man seinen Schulabschluss nachmachen und/oder ein anerkanntes Studium absolvieren.


Schleswig Holstein und die PISA-Studie


Auch die sogenannte PISA-Studie gibt Aufschluss über den Bildungsstand eines Landes. Bei dieser alle drei Jahre durchgeführten Studie geht es zuvörderst um die Kenntnisse und Fertigkeiten von Schülern. Hier schneidet Schleswig Holstein in einigen Bereichen überdurchschnittlich ab. Beispielsweise ist die Lesekompetenz an Gymnasien sehr hoch. Und auch in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften gehören wir dort zu den Besten. An Regionalschulen sieht das leider noch immer anders aus. Würde man das deutsche PISA-Ergebnis im internationalen Ranking in die einzelnen Bundesländer aufteilen, stünden wir auf Platz 27 – zwischen Polen und Portugal. Am besten schneiden übrigens die Finnen ab.



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