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Mücken-Alarm im November: Was hilft gegen die kleinen Quälgeister?

Autor: CIS am 06.11.2014

Ungeziefer

Es ist zum Verzweifeln: Der Sommer und damit die Mückenzeit sind lange vorbei und die Schleswig-Holsteiner frösteln bei norddeutschem „Schietwetter“. Doch warum treiben einige stechende Quälgeister trotz der kalten Temperaturen immer noch ihr Unwesen und was hilft bei juckenden Stichen?

Foto: Mario De Mattia

Mücken haben Strategien zum Überwintern

Eine gute Nachricht vorweg: Viele Stechmückenarten überleben die winterlichen Temperaturen nicht. Spätestens wenn der erste Frost einsetzt, ist ihre aktive Zeit beendet. Die neue Generation wartet während des Winters im Ei-Stadium auf den nächsten Frühling.

Doch es gibt auch Mückenarten, die Strategien gegen Frost und Kälte entwickelt haben und Zuflucht in unseren Häusern suchen. Beim Einrichtungshaus Knutzen Wohnen in Schleswig gibt es ein großes Sortiment an unterschiedlichen Maßnahmen gegen die kleinen Eindringlinge. Der beste Schutz ist nach wie vor ein engmaschiges Mückennetz, das am Fenster angebracht wird und so auch bei geöffnetem Fenster Insekten & Co. fernhält.

Die befruchteten Weibchen der Hausmücken können ohne Probleme auch frostige Temperaturen überstehen. Normalerweise überwintern sie an geschützten Orten wie im Keller oder im Viehstall. Sollten sie allerdings ihr Winterquartier im Haus aufschlagen, finden sie hier ideale Bedingungen zum Überleben. Mit unangenehmen Folgen für die Bewohner des Hauses: Die Weibchen sind auch im Winter aktiv und sorgen mit ihrem Gift für Stiche, die genauso unangenehm jucken wie in der warmen Jahreszeit.

Was hilft gegen den Juckreiz bei Mückenstichen?

Während die Mücke unser Blut saugt, sondert sie Substanzen ab, die die Blutgerinnung verhindern und gleichzeitig den ersten Juckreiz unterdrücken. Schließlich möchte sie ihre Mahlzeit in Ruhe beenden und nicht vorschnell erschlagen werden. Erst ein paar Minuten nach dem Stich zeigt der Körper die ersten Unverträglichkeitsreaktionen. Die gestochene Stelle beginnt sich zu röten und fängt vor allem an zu jucken.

Kratzen ist in diesem Fall nicht empfehlenswert, da sich der Juckreiz und auch die Schwellung so verstärken. Außerdem können beim Kratzen Keime in die Wunde gelangen, die eine Entzündung der Haut verursachen können. Ein einfaches und wirksames Hausmittel gegen den Juckreiz ist die möglichst schnelle Kühlung der betroffenen Stelle. Die Verdunstungskälte sorgt dafür, dass sich die Schwellung erholt und damit auch der Juckreiz zurückgeht. Ebenfalls ein gutes Mittel, um den Juckreiz in den Griff zu bekommen, ist der Saft einer Zwiebel. Bestreicht man den Stich damit, wirken die Inhaltsstoffe des Saftes entzündungshemmend.

Eine ähnliche Wirkung haben auch spezielle Gels oder Salben, die teilweise Cortison enthalten. Cortisonhaltige Präparate, die es meistens rezeptfrei in der Apotheke gibt, sind besonders dann sinnvoll, wenn das Kratzen nicht kontrolliert werden kann wie zum Beispiel bei kleinen Kindern.



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